Für eine faires miteinander - auch bei einer Kündigung


Das Kündigungsschutzgesetz unterscheidet drei Arten der Kündigung.

[X] betriebsbedingte Kündigung
[X] personenbedingte Kündigung
[X] verhaltensbedingte Kündigung


Das Kündigungsschutzgesetz sieht keine Regelungen für eine Kündigung ohne Grund vor. Dennoch entscheidet im Berufsleben mitunter der "Nasenfaktor" über eine Weiterbeschäftigung.

[X] Kündigung ohne Grund ( Nasenfaktor )

Fair kündigen beginnt bereits bei Übermittlung der ungenehmen Nachricht. Arbeitgebern bzw. Führungskräften fällt es schwer die Kündigung zu übermitteln. So kommt es vor, daß in einem Kündigungsgespräch lange um den heißen Brei herum geredet wird. Bereits damit wird das Verhältnis Mitarbeiter - Unternehmen unnötig belastet. 
Kündigen ist ein Bestandteil des Personalmanagements genauso wie Einstellen (Recruiting), Personalentwicklung (Personal Development) oder Beurteilungsgespräche usw.
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Fragen die uns häufig gestellt werden:

  • Wann sage ich es dem Mitarbeiter? Montag - am Mittwoch oder am Freitag?
  • Sage ich es ihm Morgens, Mittags oder Abends?
  • Was soll ich genau sagen?
Unsere Zusammenarbeit ist auf Partnerschaft ausgerichtet. Wir übernehmen auch die Trennungsgespräche. TIPP hierzu:

In allererster Linie ist es bei der Übermittlung erforderlich, daß zwischen Sach- und Beziehungsebene getrennt wird. Im Falle einer anstehenden Kündigung braucht es die innere Haltung, daß die Nachricht für den Mitarbeiter sehr schmerzhaft ist. Die unangenehme Nachricht ist angemessen, konkret und fair zu übermitteln. Wir empfehlen, den MENSCHEN wertzuschätzen und dennoch geradlinig die "harte" Entscheidung zu übermitteln. Wenn wir von fair kündigen die Nachricht übermitteln, nutzen wir bereits das Kündigungsgespräch dazu, über die berufliche Neuorientierung bzw. berufliche Zukunft zu sprechen.

Schicken Sie einen Mitarbeiter NIEMALS mit der Kündigung am Freitagnachmittag in das Wochenende. Als Mensch muss der Gekündigte die Möglichkeit haben, mit den zuständigen Personen (Führungskraft, Personalmanagement, Betgriebsrat) über die Situation sprechen zu können.

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